Pokljuka Schlucht

Pokljuka versteckt im inneren viele Kostbarkeiten. Unter anderem zeichnet sich das natürliche Denkmal Pokljuka Schlucht ab. Die fast 2 km lange Schlucht ist ein Überrest des ehemaligen Stroms, der sich am Ende der Eiszeit während des Zurückziehens der Gletscher in den Stein verewigt hat. Später zog sich das Wasser zurück in die Tiefe und damit ist die größte Fossilschlucht in Slowenien entstanden.

Die Pokljuka Schlucht ist voll verschiedener Karsterscheinungen, beim Besuch können wir natürliche Brücken, Felswände und Höhlen bewundern. Die Schlucht verengt sich stellenweise auf ein paar Meter, die Verbreitungen dazwischen nennen wir „vrtci“. Die Galerien wurden 1930 von Einheimischen aufgestellt. Sie benannten die Galerien nach König Andrej. Der bekannteste Höhlengang ist das Pokljuka Loch, das neben zwei Eingängen noch drei natürliche Fenster hat. Durch das Loch führt ein alter Weg auf die Pokljuške rovte und weiter bis Pokljuka.

Die Pokljuka Schlucht wird nicht massenweise besucht, jedoch verdient sie zweifellos jede Aufmerksamkeit und Bewunderung. Sie ist ein natürlicher Denkmalschutz im Rahmen vom Triglav Nationalpark.

Ausgangspunkt:
Wenn wir Bled erreichen (aus Richtung Autobahn Ljubljana – Jesenice), biegen wir bei der Ampel rechts Richtung Pokljuka ab. Wir folgen der Hauptstraße und sehen beim Dorf Zgornje Gorje eine Tafel für Zgornja Radovna bzw. Mojstrana. Dort biegen wir rechts und nach einigen Metern sofort links ab. Wir stoßen auf Wegweiser für die Pokljuka Schlucht. Wir fahren durch das stille Dorf Krnica über eine Wiese bis zum Ende der Straße, wo ein kleiner Parkplatz ist.

Beschreibung:
Der Weg durch die Pokljuka Schlucht wurde nicht lange her erneuert und ist sehr klar beschildert. Weiterhin ist ein Rundweg in Form der Nummer 8 beschrieben: wir gehen hinauf am Grund der Schlucht und kommen über die Wand und durch das Pokljuka Loch zurück zum Ausgangspunkt. Wenn wir keine Lust dazu haben, können wir auch denselben Weg zurück am Grund der Schlucht machen.

Vom Parkplatz gehen wir dem Sturzbachbeet entlang und bald umgeben uns schon die steilen Wände. Bei der ersten Spaltung können wir links ins „blinde Tal“ blicken, wo uns mit seinem ewigen Regen ein Wasserfall überrascht. Ansonsten setzten wir den Weg geradeaus fort und kommen hinauf bis zum beschilderten Kreuzweg. Rechts sehen wir das Pokljuka Loch (große Höhle mit einer eingesenkten Decke), durch welche wir zurückkehren, wenn wir uns für den Kreuzweg entscheiden. Danach gehen wir links und wir fühlen uns zwischen den riesigen Wänden sehr klein und spüren die Macht der Natur. Die Schlucht wird an einigen Stellen ganz eng und erweitert sich dann wieder.

Wir spazieren an einer natürlichen Brücke vorbei und kommen bis zu einem zwar unpassierbaren Weg, woraus sie aber schon im Jahr 1930 einen touristischen und über die Wand einen hölzernen Weg gemacht haben (Galerie des Königs Andrej). Wir steigen hoch über den hölzernen Podest durch einen engen Pass zum oberen Teil der Pokljuka Schlucht.

Von hier aus gibt es keine „wichtigeren Sehenswürdigkeiten“ mehr, wir können aber einen netten runden Weg herum machen. Wir gehen noch 2 km der Schlucht entlang bis wir ein Schild sehen, dass uns links in Richtung Zatrnik führt. Wir steigen auf einen engen Pfad hinauf und halten uns links. Wir kommen zu einem Waldweg und gehen links runter in die Schlucht, wo wir einen Partisanenpass finden – der einzige Pass über die Pokjluka Schlucht. Auf der anderen Seite steigt der Weg wieder hinauf. Wir folgen den Markierungen, die uns bis zum Loch von Pokljuka führen, durch welches wir wieder runter in die Schlucht kommen und den Weg bis zum Ausgangspunkt fortfahren.

Warnung: Besonders nach starkem Regen und im Frühling gibt es Gefahren des Steinschlages. Wir empfehlen einen Helm zu tragen.

Infos:
Zeit: 1.5 Stunden (der beschriebene Rundweg)
Länge: 4 Km
Höhenunterschied: 200 m
Weg: Leichter, markierter Weg